Satzung


§ 1 Name und Sitz

1)Der Verein führt den Namen „Jazzclub Goldener Grund“ e.V.

2) Sitz des Vereins ist Bad Camberg.

3) Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.


§ 2 Zweck und Ziele Zweck des Vereins

ist die Förderung der Kunst und Kultur. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch A aktives Musizieren innerhalb des Vereins und in der Öffentlichkeit, B die Förderung des Nachwuchses im Jazz, C Organisation von Veranstaltungen zur musikalischen Weiterbildung, D Organisation und Förderung von Jazz-Konzerten und Veranstaltungen mit JazzMusik, E Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet des Jazz.


§ 3 Mitgliedschaft

1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen, sowie Handelsgesellschaften sein.

2) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben. Der Vorstand beschließt über den Beitritt. Der Beitritt wird mit entsprechendem Beschluss des Vorstandes wirksam.

3) Wer die Ziele des Vereins fördern will, ohne dem Verein als aktives Mitglied anzugehören, kann dem Verein als förderndes Mitglied beitreten. Die Absätze 1 – 2 gelten entsprechend.

4) Bei Minderjährigen muss der Aufnahmeantrag vom gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein. Durch die Unterschrift verpflichten sich die gesetzlichen Vertreter, die selbst nicht Mitglieder werden, zur Zahlung der Vereinsbeiträge.


§4 Beendigung der Mitgliedschaft

1) Die Mitgliedschaft erlischt A durch Tod, B durch Austritt, C durch Streichung der Mitgliedschaft D durch Ausschluss aus dem Verein.   E bei juristischen Personen durch deren Auflösung                                                  

2) Der Austritt ist schriftlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von ¼ Jahr zum Schluss des Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand zu erklären.

3) Die Streichung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn ein Mitglied nach den 2. Mahnung nicht innerhalb von vier Wochen die rückständigen Beiträge voll entrichtet hat.

4) Der Ausschluss erfolgt bei wichtigem Grund durch Beschluss des Vorstandes. Zuvor ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme durch Einschreiben/Rückschein zu informieren. Der Ausschluss ist dem Mitglied nach Beschlussfassung durch Einschreiben/Rückschein mitzuteilen.

5) Das Mitglied kann schriftlich Einspruch gegen den Ausschluss innerhalb vier Wochen einlegen. Der Einspruch ist an den Vorstand zu richten. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

6) Der Ausschluss ist mit Beschlussfassung wirksam. Ein Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

7) Die in der Absätzen 3 und 4 genannten Benachrichtigungen und Mitteilungen sind an die zuletzt bekannte Anschrift zu richten.

8) Für den Beginn der in den Absätzen 3,4 und 5 genannten Fristen ist der Zugang der jeweiligen Schriftstücke bei dem Mitglied maßgebend.


§ 5 Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein erhält seine Mittel aus Mitgliederbeiträgen, Zuschüssen, Spenden und sonstige Einnahmen. Von den Mitgliedern werden monatliche Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt und nach Erfordernis den Kostenverhältnissen angepasst. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Verwendung der Vereinsmittel, wobei der Vorstand berechtigt ist, über die Ausgaben des laufenden Geschäftsbetriebes zu verfügen.


§ 6 Organe des Vereins

A die Mitgliederversammlung

B der Vorstand


§ 7 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im zweiten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift/Email-Adresse gerichtet war. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.


Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet

. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§ 8 Der Vorstand

Der Vorstand im Sinne des $26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden dem 2. Vorsitzenden dem Schriftführer dem Kassenwart
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind.

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende.

Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären

Bad Camberg Dezember 2018